Warum hören soviel neuer wieder auf?

    Es gibt leider keine gesicherten Zahlen um zu erkennen wie viel Neueinsteiger bei MLM recht schnell wieder aufhören (innerhalb der ersten 3 bis 9 Monate), aber sowohl aus eigene erlebten wie auch aus gesicherten Erfahrungsberichte auch von erfolgreichen MLMler kann ich hier was zu deren anteil und auch zu die wahrscheinlichen Gründe schrieben

      Anteil der Frühaussteiger Deren anteil liegt bei allen MLM Unternehmen bei werten zwischen 70% (im günstigen Fall) und bei rund 95% (im ungünstigen Fall). Nehmen wir mal ein Mittelwert von rund 80% die recht schnell wieder aufhören. Dies ist nicht übertrieben sondern dürfte eher die Wahrheit sein.

        Das hierunter auch etlich dabei sind die wirklich glauben mit (fast) keine eigene Arbeit eine Menge Geld zu verdienen, stimmt zwar auch. Wer aber als MLMler dies nur damit abtut das „diesen Leute einfach nur faul sind“ versucht ein Fehler die viele MLM Unternehmen aber auch GPs begehen den neuen in die Schuhe zu schieben. Viele MLM Unternehmen aber auch GPs liegen kein besonderen wert darauf wer bei denen beginnt. Meist kommt als Argument “ ich will doch jeden die Möglichkeit geben“. An und für sich ist nichts dagegen zu sagen, aber ich könnte kontern “ Ihr seit nur auf Masse und nicht auf Klasse aus“. In viele MLM Strukturen wird nur darauf geachtet wie viel neuer der GP jeden Monat bringt. Das die , die vielleicht jeden Monat 10 neue bringen im Endeffekt nicht so produktive sind wie der GP der durch bessere Vorauswahl zwar nur 4 bringt aber hier bleiben auch 3 längerfristig dabei, wird oft vergessen. Es gibt durchaus MLM Strukturen wo die GPs die ein wenig Vorauswahl machen und daher wenig neue bringen als die GPs die alle mitbringen die nicht bei 3 auf die Bäume, mit Argwohn sehen ist fakt. Ich habe sowas auch schon persönlich erlebt. Vor allen wenn der „Vorturner“ sowas für gut heißt. machen viele mit. Das so ein vorgehen eher kontraproduktiv ist und vor allen dazu beigetragen hat das MLM ein schlechten ruf hat, vergessen viele.

          Es ist nichts dagegen zu sagen sein Geschäft möglichst viele Leuten bekannt zu machen. Nur sollte man dann bei die Auswahl der Leute mit denen man richtig Arbeiten will, schon darauf achten das man die Macher bekommt. Diese neue müssen nicht gleich alles perfekt machen, aber ein Mindestmaß an Kontaktfreude und vor allen die Fähigkeit den eigenen Mund aufzumachen sollte schon vorhanden sein. Bei andere denen man schon im Vorfeld erkennt das es nichts wird, sollte man ehrlich sein und den Leuten sagen, sie sollten sich lieber was anders suchen. Zumindest würde ich solche “ Hänger Fälle“ ein paar Aufgaben geben die sie selber erledigen sollten und im Vorfeld ausmachen das nach eine Zeit von rund 3 Monate eine gemeinsame Analyse Ihre Tätigkeit in MLM stattfindet. Das wäre den Leuten gegenüber nur fair.

            Ein weitere Feld von Aussteiger sind die Besserwisser. Diese Typ erkennt man recht schnell. Die haben meist ein lockeres Mundwerk was an und für sich nicht schlecht wäre, nur kommt außer „heißer Luft“ meist nichts dabei raus. Solche Leute haben dann meist hunderte von bekannten und können doch locker kontakte herstellen. Manche haben zu alles eine Frage, bringen aber wenn man versucht die fragen zu klären, immer nur ihre Antwort mit. Sie wissen meist alles und können im wahren Leben doch meist wenig. Diese Typ sollte man tunlichst meiden. Zumindest würde ich nicht mit so ein zusammenarbeiten wollen, da diese nachdem Ihre kurze Fachwissen an den Mann/Frau gebracht haben, meist ein neues Unternehmen suchen. Solche „Hansdampf in allen Gassen“ haben sicher viele schon erlebt. Ich würde diese Leute recht schnell aussortieren.

              Als letzte Typ gibt es noch die Zaudere . Diese Leute können evtl. sogar gute MLMler werden, wenn die endlich aus die Puschen kommen würden. Die zeigen Interesse etc, nur kommt von denen meist nichts eigenes. Diese Leute kennzeichnet das man die meist daran erinnern muss, das dies oder jenes erledigt werden sollte. Eigene Kontakt zum Sponsor ist oft ein Fremdwort. Gut zum Beginn würde ich solche Leute schon als Sponsor über alles informieren. Nur nach eine gewisse zeit, würde ich von denen erwarten das sie auch mal was von sich aus machen. Selbständig zu sein heißt selbst und ständig zu arbeiten. Ohne eigene Arbeit wird es nichts.

                Zum Schluss noch ein Tipp. Ich würde als Sponsor mit allen neuen die beginnen schon im Vorfeld eine art „Probezeit“ vereinbaren. Nicht das ich die dann loswerden will, aber nach eine gewisse Zeit (sagen wir mal 3 Monate) ein Einzelgespräch führen und den Leuten fragen wie sie die bisherige Zeit erlebt haben. Wenn die schon da wenig Lust zeigen oder gar nach Ausreden warum es bei Ihnen nicht klappt (alle andere sind nur Schuld), dann würde ich es denen nahelegen mit MLM auf zuhören. Hört sich vielleicht krass an, schont aber mir und deren nerven enorm. Nicht jeder ist für MLM geeignet. Deren Anteil dürfte bei rund 5 bis höchsten 10% der Bevölkerung sein…

                  5 Antworten zu „Warum hören soviel neuer wieder auf?“

                  1. www.mlm-millionaere.de sagt:

                    Das zwei großen Probleme liegen darin dass neuen Partnern falsche Informationen vor Beginn gegeben werden. Somit erhält der Neueinsteiger einen falschen Eindruck und denkt oftmals das er nun automatisch Millionär wird. Der zweite, gravierente Punkt ist die Vorbildfunktion des Sponsors. Ist dieser faul, kriegt selbst nichts auf die Reihe oder fordert nur Sachen, die er selbst nie tun würde, macht er sich sehr schnell unglaubwürdig. Zudem denken neue Partner immer das ihr Sponsor erfolgreich ist und sie es ihm nur gleichtun müssen. Ist nun der Sponsor ein „Fauler“, werden sie ebenso nur darauf warten das neue Kunden und Partner einfach so zufliegen…

                  2. Norbert Warnke sagt:

                    Es nur auf die Faulheit zu schieben, ist zu einfach und auch nicht richtig.

                    Oft liegt es an zu hohen Erwartungen, die bei Nichterfüllung natürlich enttäuscht werden. Hier müssen sich aber auch diejenigen Sponsoren eine gehörige Portion Mitverantwortung vorhalten lassen, die zu hohe Erwartungen gewecht hatten.

                    Ein weiterer Aspekt ist auch das noch immer verbreitete Märchen vom schnellen Reichtum ohne viel Arbeit. Man kann gar nicht oft genug sagen, dass für nennenswerten Verdienst immer auch nennenswerter Einsatz nötig ist.

                    Den Sponsor „nachäffen“ bringt meist nichts, denn jeder Mensch ist anders und hat andere Voraussetzungen und Schwächen. Jeder muss seinen eigenen Weg finden.

                  3. Claudia Trummer sagt:

                    Ich denke, es liegt daran, dass viele auf „Märchenerzähler“ reinfallen. Das Märchen vom „Ewigen passiven Einkommen OHNE selber AKTIV zu sein“. Nun…, wenn ich die ersten drei Jahre überaus aktiv bin, Teamaufbau betreibe, eigene Umsätze lukreiere, sehr gut unterstütze, dann darf ich auch zumindest nach einigen Jahren an ein passives Einkommen denken.

                    Vor einigen Wochen hat Willi Morant in seiner Kolumne in der Netcoo einige sehr treffende Sätze geschrieben, die GENAU dies untermalen. Vielleicht sollten sich mal diejenigen, die nicht mit allen Infos gleich von Anfang an „rausrücken“, sich diesen Bericht mal zur Brust nehmen und durchlesen.

                    Wer nicht an Märchen glaubt, sondern EHRLICH, SAUBER und FAIR arbeitet und dies auch so in seiner Gruppe weitergibt, DER wird sich sehr wohl über ein lukratives passives Einkommen freuen.

                  4. Topnetworker sagt:

                    Der Norbert Warnke spielt sich wieder als Mister Network persönlich auf,dabei ist längst klar, das er nur ein kleiner Betrüger und Fälscher ist. Niemand nimmt den noch für voll,und eine vielen Opfer wehren sich jetzt http://pressebericht.wordpress.com

                  5. Durden Tyler sagt:

                    Oder die Abwanderer haben rechtzeitig ihren gesunden Menschenverstand eingesetzt…

                  Eine Antwort schreiben